Altenpflege: Ausbildung im Pflegeheim
Der Beruf des Altenpflegers ist wesentlich vielschichtiger als man meint. In der Gesellschaft stehen leider immernoch negative Vorurteile und Stigmatisierungen der Altenpflege gegenüber.
Innerhalb der dreijährigen Ausbildung zum staatlich examinierten Altenpfleger lernt man mindestens drei Fachgebiete der Altenpflege kennen. So muss man mindestens 400 Stunden in einem Ambulanten Dienst arbeiten und mindestens 200 Stunden auf einer Gerontopsychiatrischen (beschützenden) Station. Daneben kommen noch 1500 Stunden in einem Alten- und Pflegeheim auf einen zu und natürlich 1200 Stunden Theoretischer Unterricht in der BFS Altenpflege.
Die Altenpflege an sich ist ein Beruf der sehr belastend für Körper und Psyche sein kann. Ebenso kann man die Arbeit der Altenpfleger als äußerst bereichernd für das eigene Leben sehen. Auch wenn man sehr oft in Ethische Konflikte gerät, kann man aus diesen Situationen Entscheidungshilfen für den eigenen Lebensweg ziehen.
Zu den Speziellen Aufgaben der Altenpflege gehört neben der Grund- und Behandlungspflege auch im Speziellen die Sterbebegleitung und die Vielschichtigkeit der menschlichen Kommunikation.
Schlüsselqualifikationen für die Ausbildung sind:
- Mittlere Reife oder Quali mit einjähriger abgeschlossener Berufsausbildung
- Teamfähigkeit
- Belastbarkeit
- Fähigkeit mit Krisensituationen souverän umgehen zu können
Es empfiehlt sich immer für Berufseinsteiger und- interessenten ein Praktikum in einem Altenheim zu absolvieren um zu sehen ob es eigentlich das ist was man möchte.