20. August 2008

Wissen schafft Wissen

Wissenschaft und Lehre – eigentlich möchte man als Studierende/r davon ausgehen, dass beides Teile ein und derselben Verpflichtung gegenüber der Gewährleistung einer profunden Hochschulausbildung sind. Und doch scheinen sie mitunter wie zwei sich ignorierende Enden jener Bildungskette zu sein, die eigentlich eine Verzahnung von Lehre und Forschung vorsieht.

Wissen schafft Wissen und Lehre benötigt beizeiten viel Raum, um ihrerseits jenes zu vermittelnde Wissen mit immer neuen Impulsen zu bereichern und zu beleben. Keine Wissenschaft kann ohne ständige Überprüfung ihrer Erkenntnisse überleben. Dies wissen alle- Professor/innen und Studierende. Doch vielmehr als jene vermeintliche Dialektik mit neuem Zündstoff zu versehen, möchte der Wissenschaftsrat als höchste hochschulpolitische Instanz mit seiner neuesten Veröffentlichung zum Thema ‚Qualitätsverbesserung von Lehre und Studium auf die Brisanz abnehmender Lehre und zunehmender Forschung hinweisen.

Um das Gleichgewicht zwischen den beiden so unverzichtbaren Teilen und vor allem die Qualität der deutschen Hochschulausbildung zu gewährleisten, empfiehlt das Gremium in seiner Funktion als Berater des Bundes und der Länder, Investitionen zu tätigen, um den Lehrenden neue Kollegen und Kolleginnen an die Seite zu stellen. Neu geschaffene Stellen sollen mehr Raum für die Bedürfnisse der Studierenden nach intensiverer Betreuung schaffen. Ebenso wird gefordert, die Hochschullehrer nicht nur im Umfang, sondern auch in der Qualität der Lehrer didaktisch auf den neuesten Stand zu bringen. Denn was hilft Wissen, wenn es keinen erreicht, weil die Übermittlung am Sender scheitert?

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28. Juni 2008

Studenten gegen Studiengebühren

Trotz Studiengebühren sehen drei Viertel der davon betroffenen Studenten keine Verbesserung der Situation an den Hochschulen. Dies geht aus einer in Stuttgart veröffentlichten bundesweiten Erhebung der Universität Hohenheim hervor.

Im Bundesdurchschnitt vergaben die Studierenden ihren Universitäten die Schulnote 4-5. Im Vorjahr sei es noch eine 3-4 gewesen, hieß es. Die besten Noten in Sachen “Zufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren” erhielten noch die Universitäten Bayreuth (Note 3,75), Clausthal-Zellerfeld (3,81), Konstanz (3,89) und die Universität Bamberg zusammen mit der RWTH Aachen (jeweils Note 3,93). Unter den Ländern schneiden Bayern (4,27) und Baden-Württemberg (4,43) noch am besten ab.

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8. April 2008

Keine Studiengebühren in Hessen mehr?

SPD und Grüne in Hessen haben eine erste Initiative gegen Beschlüsse der CDU-Landesregierung auf den Weg gebracht. Die beiden Landtagsfraktionen stellten am Montag in Wiesbaden einen gemeinsamen Gesetzentwurf zur Abschaffung der Studiengebühren vor.

Sollte es dazu kommen, dann müsste es die CDU-Landesregierung umsetzen. Sie hatte die allgemeinen Studiengebühren zum Wintersemester 2007/2008 eingeführt. Nach dem Willen von SPD und Grünen soll das Gesetz noch vor der Sommerpause vom Landtag beschlossen werden.

“Der Grundsatz gilt: Was die Hochschulen durch die Abschaffung der Studiengebühren verlieren, bekommen sie voll ersetzt”, sagte der SPD- Abgeordnete Reinhard Kahl.

Na dann mal los und lasst euch nicht bremsen.

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7. April 2008

Absolventa Einladung

Absolventa ist gerade in aller Munde und will den Jobmarkt kräftig aufmischen, was und wer ist nun aber Absolventa? Absolventa dreht den Bewerbunsprozess einfach um, dass bedeutet, dass nicht du dich bei den Unternehmen bewirbst sondern die Unternehmen bewerben sich bei dir und laden dich zu einem Vorstellungsgespräch ein. An dieser Stelle auch noch ein Pressebericht über Absolventa.

Welche Unternehmen rekrutieren über Absolventa?

ABSOLVENTA konnte bis zum heutigen Tag 153 Unternehmen für sein Konzept begeistern. Ob DAX-Konzern, Unternehmensberatung oder mittelständisches Unternehmen - Firmen aus allen Branchen und jeder Größe rekrutieren Dich über ABSOLVENTA. (Stand: 7.4.08)

Aktuell benötigt man eine Einladung um bei Absolventa mitmachen zu können, aber es geht auch ohne. Einfach über diesen Link anmelden und schon kanns losgehen.

Link: www.absolventa.de/invite/index

Und nun viel Spaß und viel Erfolg!

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17. August 2007

Uni Hamburg exmatrikuliert 1110 Studenten

Die Universität Hamburg will einem bericht der Welt nach 1.110 Studenten exmatrikulieren, da sie ihre Studiengebühren nicht bezahlt haben. Die betroffenen Studenten dürfen nach den Semesterferien nicht mehr weiterstudieren. Derzeit wird diskutiert ob sich die Studenten zum Sommersemester 2008 wieder einschreiben können.

Laut Präsidium der Hamburger Universität werden zudem zurzeit noch die Fälle von 245 Studenten geprüft; die meisten von ihnen konnten innerhalb der Frist noch Gründe für die Befreiung, Stundung oder den Erlass der Gebühren anführen, hieß es.

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7. Februar 2007

Studiengebühren im internationalen Vergleich

Life Go bringt eine interessante Analyse zu Studiengebühren im Vergleich, schon ein lesenswerter Artikel.

Vorweg kann gesagt werden, dass Studiengebühren in Europa sehr viel geringer sind als in den Vereinigten Staaten.

Hier gehts zum ersten Teil

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24. Januar 2007

Mit 87 Jahren Studium abgeschlossen

Ein 87 Jahre alter Japaner hat sich einen Traum erfüllt und sein Wirtschaftswissenschaftsstudium abgeschlossen. Nachdem er nach jahrzehntelanger Beschäftigung im Bauwesen mit 76 Jahren in Rente ging, wollte er sich noch seinen größten Traum erfüllen.

“Ich habe mich jahrelang danach gesehnt, zur Schule zu gehen, besonders um eine höhere Bildung zu bekommen”, erzählte der vermutlich älteste Universitätsabsolvent des Landes am Mittwoch. Er war nach jahrzehntelanger Beschäftigung im Bauwesen mit 76 Jahren in Pension gegangen. Ab dem Moment verbrachte er seine Zeit am Schreibtisch mit Lehrbüchern und dem Auswendiglernen von Formeln. Seine Abschlussarbeit schrieb er über das Distributionswesen.

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24. Januar 2007

Studienstiftung rückt näher

Wenn jetzt nichts mehr dazwischen kommt, wird die Universität Hamburg wohl noch in diesem Jahr eine eigene Studienstiftung bekommen, die mithilfe von Spendern und Mäzenen die Studienbedingungen an der größten Hamburger Hochschule verbessern will.

Dies hat die Universitätspräsidentin Monika Auweter-Kurtz gestern gegenüber der “Welt” bekräftigt. “Ich finde die Stiftungsidee großartig und werde sie in jeder erdenklichen Weise fördern und befördern”, sagte Auweter-Kurtz. Sie sei zuversichtlich, “dass die notwendigen Voraussetzungen bald geschaffen sind und die formelle Gründung 2007 erfolgen kann”.

Die Hamburger Sparkasse - genauer: die Haspa-Hamburg-Stiftung - hat der “Studienstiftung in Gründung” gestern eine Spende von 10 000 Euro überreicht, die in das Gründungskapital einfließen werden. Damit ist die Studenteninitiative fast am Ziel: 50 000 Euro Grundkapital sind vorhanden - 60 000 Euro werden gebraucht, um die Stiftung formell zu errichten. Für die noch fehlenden 10 000 Euro suchen Studenten und Universität jetzt gemeinsam weitere Spender. (Welt)

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23. Januar 2007

Studieren in England

Wie der Spiegel berichtet, haben englische Universitäten ihre Studiengebühren jetzt fast verdreifacht. Über 4.500 Euro pro Jahr müssen die Studenten inzwischen bezahlen.

Die Natwest Bank machte eine Umfrage, demzufolge müssen sich mittlerweile 87 Prozent aller britischen Studenten, sich während des Studiums mit einer Nebenbeschäftigung über Wasser halten.

Die englische Regierung hingegen stellt die Gebühren eher als eine Art Akademikersteuer dar, da die Gebühren erst nach Beendigung des Studiums über einen langen Zeitraum hinweg abgezahlt werden müssen.

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