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Ausbildungskredit – Finanzielle Freiheit auch in der Ausbildung

ausbildungskredit mechanik azubiWer in der Ausbildung steckt, muss normalerweise jeden Euro zwei Mal umdrehen. Die finanzielle Schlagfertigkeit ist gering, die eigenen Wünsche aber durch das erste erarbeitete Geld groß. Wenn es aber trotzdem noch nicht ganz für die großen Wünsche des jungen Lebens reicht, kann ein Ausbildungskredit die Lösung sein. Während derartige Kreditgeschäfte noch vor geraumer Zeit undenkbar waren, hat sich der Finanzsektor in dieser Hinsicht weit geöffnet. Auch die Zugangskriterien und die Rückzahlungskonditionen sind in der Regel niedrig und stellen keine echte Hürde da. Wer also auf der Suche nach einem passenden Kredit in der Ausbildung ist, sollte sich bei uns einmal ganz genau umsehen.


AnbieterKreditsummeEffektivzinsWertungZum Anbieter
max. 300€ monatlich0,80% p.a.Seriöse Unterstützung vom Staat - weitere Infos ...Zum Anbieter
Repr. Bsp. gem. §6a PAngV.: Effektiver Jahreszins.: 0,80 %, gebundener Sollzins: 0,80 % p.a.
3.000 -
50.000 €
3,99% - 15,95% p.a.Gute Kundenbewertungen sprechen für sich - weitere Infos ...Zum Anbieter
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2,59% - 4,99% p.a.Mehr als 10 Jahre Erfahrung bei Online-Krediten - weitere Infos ...Zum Anbieter
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Repr. Bsp. gem. §6a PAngV.: Effektiver Jahreszins.: 4,15 %, gebundener Sollzins: 4,07 % p.a.
1.000 -
25.000 €
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Repr. Bsp. gem. §6a PAngV.: Effektiver Jahreszins.: 6,15 %, gebundener Sollzins: 4,55 % p.a.
Es gelten immer die Konditionen und die AGBs der Anbieter. Wir übernehmen keine Haftung oder Gewährleistung der hier dargestellten Daten.

Der Ausbildungskredit: Alle Infos im Überblick

  • Darlehen soll für Fort- und Weiterbildungen genutzt werden
  • Wird nicht von staatlicher Seite vergeben
  • Muss vollständig getilgt werden
  • Flexible und attraktive Konditionen für Auszubildende

Was ist ein Ausbildungskredit eigentlich?

Bei einem Ausbildungskredit handelt es sich um ein zweckgebundenes Darlehen, welches zum Beispiel für Fort- und Weiterbildungen eingesetzt werden soll. Anders als zum Beispiel ein Studiendarlehen ist dieser Betrag also nicht dazu gedacht, um die eigenen Lebenshaltungskosten zu finanzieren, denn genau dafür verdienen die Auszubildenden schließlich ihr Geld in der Ausbildung. Gewährt wird der Ausbildungskredit in der Regel von Banken und Finanzhäusern, während zum Beispiel Förderungen wie BAföG von staatlicher Seite finanziert werden. Der große Vorteil bei einem Kredit in der Ausbildung liegt dabei darin, dass die finanzielle Situation der Eltern keine Rolle für die Kreditvergabe spielt. Einzig und allein der Kreditnehmer selbst ist hierfür entscheidend, so dass vor allem Auszubildende mit einem relativ hohen Verdienst gute Chancen auf einen tollen Kredit haben. Wichtig: Zurückgezahlt werden muss ein Ausbildungskredit immer vollständig. Allerdings dürfte das nur in den wenigsten Fällen ein echtes Problem darstellen, da die Konditionen und Bedingungen in der Regel ganz genau an die Bedürfnisse des Auszubildenden angepasst werden.

Der Kredit in der Ausbildung macht vieles einfacher

Besonders lohnenswert sind diese Ausbildungskrediteausbildungskredit azubis büro zum Beispiel in den Ausbildungen, wo öfter einmal in die eigene Tasche gegriffen werden muss. Hierbei kann es sich zum Beispiel um einen Ausbildungsberuf wie den Job des Piloten handeln, aber auch Zahnarzthelferinnen oder Auszubildende in chemischen Berufen haben häufiger Kosten für Fort- und Weiterbildungen zu tragen. Damit diese Weiterbildungsmaßnahmen aufgrund der finanziellen Kosten nicht ungenutzt bleiben, werden die Ausbildungskredite vergeben. Zusätzlich dazu wird in vielen Bundesländern zum Beispiel für anschließende Hochschulstudien eine Studiengebühr verlangt. Auch daraus entstehende finanzielle Engpässe könnten mit einem Kredit in der Ausbildung ganz einfach umgangen werden.

Tipp: Um sich über die unterschiedlichen Ausbildungskredite und Konditionen zu informieren, ist immer ein Vergleich der Angebote untereinander empfehlenswert. So können alle Stärken und Schwächen transparent gegenüber gestellt werden.

Wer vergibt Ausbildungskredite?

Die Ausbildungskredite speziell werden von privaten Banken im Prinzip gar nicht ausgegeben. Das ist aber nicht gleichbedeutend mit dem Ende aller finanziellen Wünsche, denn selbstverständlich können auch die Auszubildenden einen Kredit in der Ausbildung erlangen. Handelt es sich zum Beispiel um eine Ausbildung mit einem vergleichsweise hohen Einkommen, können in der Regel ganz normale Ratenkredite in Anspruch genommen werden. Sollte dieses hohe Einkommen nicht vorhanden sein, kann auch ein Bürge in vielen Fällen weiterhelfen. Das können dann zum Beispiel die Eltern sein, die im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Auszubildenden dann einspringen würden.

Bildungskredit – welche Bank?

ausbildungskredit scheine und münzenEin sehr interessantes Angebot findet sich zum Beispiel bei der KfW, die ihren Ausbildungskredit als sogenannten Bildungskredit bezeichnet. Die Kreditsumme kann hier bis zu 7.200 Euro betragen und in 24 Monatsraten von je 300 Euro ausgezahlt werden. Das gilt interessanterweise auch dann, wenn bereits BAfÖG oder ein KfW- Studienkredit in Anspruch genommen werden. Sicherheiten sind für die Vergabe nicht erforderlich. Ebenso müssen auch keine Einkommensnachweise oder Prüfungen der finanziellen Verhältnisse im Elternhaus ausgestanden werden. Der effektive Jahreszins liebt beim Ausbildungskredit der KfW bei 0,80%. Genutzt werden kann dieser Kreditbetrag auch für die Lebenshaltungskosten in der Schlussphase der Ausbildung.

Etwas anders ist es hingegen beim sogenannten Aufstiegs-BAföG, der ebenfalls von der KfW ausgegeben werden. Dieser Kreditbetrag allein für Fort- und Weiterbildungen gedacht und dementsprechend auch an ein paar Kriterien gekoppelt. So müssen die Bildungsmaßnahmen zum Beispiel mindestens 400 Unterrichtsunden umfassen, wobei noch einmal zwischen Voll- und Teilzeitkursen unterschieden wird. Aus finanzieller Sicht wiederum steht der Nutzung aber auch in diesem Fall eigentlich nichts im Wege. Eine Bonitätsprüfung seitens des Kreditgebers wird nicht durchgeführt. Darüber hinaus wird auch auf Sicherheiten oder ähnliches verzichtet. Der effektive Jahreszins für den Förderkredit liegt bei 0,87%, wobei hier aber auch eine Kredithöhe von bis zu 15.000 Euro in Anspruch genommen werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen einem KfW-Bildungskredit und dem Ausbildungskredit?

Ein Ausbildungskredit wird, wie bereits erwähnt, normalerweise von privaten Banken in Form eines ganz normalen Ratenkredits vergeben. Hier können sich die Kreditnehmer immer auf klare Konditionen verlassen, müssen dafür in einigen Fällen aber bei der Rückzahlung unter Umständen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Beim KfW-Bildungskredit handelt es sich wiederum um ein staatlich vergebenes Darlehen zur Förderung der Ausbildung. Das hat den Vorteil, dass die Konditionen für den Gläubiger enorm günstig sind. Gleichzeitig werden die regulären Ratenkredite üblicherweise auch auf einen Schlag ausgezahlt, während bei einem KfW-Bildungskredit eine monatliche Auszahlung der Kreditsumme erfolgt.

Tipp: Ausbildungskredite werden von privaten Banken nur sehr selten vergeben. Stattdessen handelt es sich in vielen Fällen um reguläre Ratenkredite. Allerdings finden sich auch spezielle Förderungen, die vor allem aufgrund ihrer fairen Konditionen überzeugen können.

Top-Angebote: Hier werden Auszubildende schnell fündig

Mittlerweile können Auszubildende ohne große Müheausbildungskredit achtung innerhalb weniger Augenblicke einen passenden Kredit für ihre Ausbildung finden. Im Internet stehen unterschiedliche Angebote bereit, die allerdings nicht immer auch gleichermaßen ihre Versprechen einhalten. Bevor ein Kredit in Anspruch genommen wird, sollten die unterschiedlichen Konditionen also immer intensiv geprüft und verglichen werden. Damit das für die Kreditnehmer aber nicht zu umfangreich wird, wollen wir auch neben den Angeboten der KfW zwei gute Möglichkeiten für den Kredit in der Ausbildung nachfolgend einmal etwas genauer vorstellen:

Vorteilskredit der Targobank

Beim Online-Vorteilskredit der Targobank handelt es sich nicht um einen speziellen Ausbildungskredit. Stattdessen wird hier ein regulärer Ratenkredit ausgezahlt, der allerdings durchaus an die eigenen Bedürfnisse und Wünsche angepasst werden kann. Festgelegt wird mit dem Kredit der Targobank eine Kreditsumme zwischen 1.500 Euro und 65.000 Euro. Allerdings wird in diesem Fall eine entsprechende Bonität vorausgesetzt, da es sich um einen regulären Ratenkredit handelt. Angenehm ist aber dennoch, dass zum Beispiel alle zwölf Monate eine Ratenpause möglich ist. Darüber hinaus können auch Sonderzahlungen getätigt werden, mit denen bis zu 80% des Kapitalsaldos beglichen werden können. Monatliche Raten sind zudem bereits mit einer Summe von 50 Euro tilgbar.

Ausbildungskredit von auxmoney

Wieder ein völlig anderes Modell können die Kreditnehmer beim Anbieter auxmoney nutzen. Hierbei wird nicht auf die Hilfe einer Bank oder des Staates gesetzt, sondern auf private Kreditgeber. Das bringt für den Kreditnehmer natürlich einige Vorteile mit sich, da die Zulassungskriterien deutlich relaxter sind als bei Bankhäusern. Der Ausbildungskredit orientiert sich in diesem Fall an der Bonität, wobei auxmoney aber auch bei einer schwachen Bonität noch problemlos Kredite vergibt. Die Laufzeiten sind dabei variabel, auch wenn bei den Zinsen natürlich etwas höher gestapelt wird. Ein Kreditbetrag von 2.000 Euro ist für einen Zeitraum von 60 Monaten zum Beispiel bereits ab einer monatlichen Rate von 37 Euro zu haben. Der effektive Jahreszins würde in diesem Fall bei 2,89% liegen. Wichtig: Ausgezahlt wird der Kredit bei auxmoney nicht in monatlichen Raten, sondern in einer Gesamtzahlung.

Tipp: Neben den Angeboten der KfW können Auszubildende auch andere interessante Offerten entdecken. Die Targobank bietet zum Beispiel einen sehr flexiblen Ratenkredit, auxmoney bietet ebenfalls einen speziellen Ausbildungskredit.

Für Studenten steht ein Studienkredit zur Verfügung

ausbildungskredit studentenkreditNeben einem Ausbildungskredit dürfte für die künftige Elite vor allem ein Studienkredit von großer Bedeutung sein. Hierbei handelt es sich um ein ähnliches Angebot wie beim Ausbildungskredit, wobei der Studienkredit in der Regel auch zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten gedacht ist. Viele Studenten haben einfach nicht die Möglichkeit, neben Vorlesungen und dem Lernstress noch einen Job anzunehmen. Genau da setzt der Studienkredit an, der in der Regel immer mit passenden und angemessenen Konditionen verbunden ist. Wichtig ist hierbei allerdings zu bedenken, dass dieser Kredit nur dann in Anspruch genommen werden sollte, wenn das Studium auch tatsächlich beendet wird. Ein Abbruch kann enorme finanzielle Folgen haben, zumal die Auszahlung der Kreditsumme natürlich erst einmal gestoppt wird. Rund um die Tilgung werden dann normalerweise individuelle Pläne aufgestellt, die mit attraktiven Konditionen dann aber nur noch sehr wenig zu tun haben. Besser also im Vorfeld ganz genau überlegen, ob das Studium auch tatsächlich durchgezogen wird.

Ausbildungs- und Studienkredite: Das sind die Besonderheiten

Rund um die Kredite für Auszubildende und Studenten gibt es natürlich zahlreiche Besonderheiten, durch welche diese Angebote erst so richtig attraktiv für die möglichen Kreditnehmer werden. Ausbildungskredite sind zum Beispiel speziell an die Fort- und Weiterbildungen angepasst, die Studienkredite werden ebenfalls optimal auf die Hochschulausbildung der Kreditnehmer ausgerichtet. Genau wie bei einem Kredit in der Ausbildung wird auch das Studiendarlehen immer in monatlichen Beträgen ausgezahlt. Das dürfte für die meisten Studenten ein großer Vorteil sein, da viele der regelmäßigen Kosten so automatisch gedeckt sind. In einigen Fällen ist es dabei so, dass die Auszahlungen der neuen Raten an Leistungen an der Hochschule geknüpft sind. So wird auch gleich das Leistungsbewusstsein ein wenig gefördert, schließlich könnten es sich viele Studenten sonst schlicht und ergreifend zu bequem machen.

Bei der Rückzahlung der Studienkredite ist meistens sehr angenehm, dass den Studenten nach dem Studium längere tilgungsfreie Zeiträume bereitgestellt werden. Damit ist der Einstieg in den Berufsalltag deutlich angenehmer und auch der mögliche Druck der Rückzahlungen wird spürbar kleiner.

Tipp: Studenten können im Normalfall einen sogenannten Studienkredit nutzen. Das Darlehen ist zwar ähnlich wie ein Ausbildungskredit, weist in manchen Bereichen aber entscheidende Unterschiede auf.

Darauf ist bei einem Studienkredit zu achten

Studienkredit ist selbstverständlich nicht gleich Studienkredit. In der Brancheausbildungskredit ausrufezeichen gibt es unzählige verschiedene Angebote, von denen sich die Studenten ganz bequem das passende Angebot aussuchen können. Trotz der großen Vielfalt sollten dabei aber unterschiedliche Aspekte beachtet werden. Welche das genau sind, haben wir hier einmal in einer kleinen Übersicht zusammengefasst:

  • Ist der Kredit auf Hochschulen oder Studiengänge beschränkt?
  • Ist der Kredit wirklich nötig?
  • Kreditbetrag und Rückzahlung möglichst genau kalkulieren
  • Sind spezielle Angebote für den eigenen Studiengang verfügbar?
  • Unbedingt die genauen Konditionen prüfen

Obwohl heutzutage zum Beispiel zahlreiche verschiedene Studienkredite zu haben sind, bedeutet das für den Studenten nicht überall die gleichen Vorteile. Einige Kredite sind zum Beispiel ganz speziell auf Hochschulen oder bestimmte Studiengänge begrenzt. Das bedeutet, dass ein Kredit nur dann genutzt werden kann, wenn diese Hochschule oder dieser Studiengang besucht wird. Das ist natürlich nicht immer der Fall, kann aber oftmals auch Vorteile bringen. Findet sich der eigene Studiengang möglicherweise innerhalb der Beschränkung, kann das häufig noch deutlich bessere Angebote hervorbringen. Bevor das Studiendarlehen aber überhaupt in Anspruch genommen werden kann, sollte erst einmal die Dringlichkeit bedachtet werden. Genutzt werden sollte ein Studienkredit nur dann, wenn BAföG und Co. nicht ausreichen oder auch aus dem Elternhaus keine Unterstützung gewährleistet werden kann.

Bei der Berechnung und Kalkulation sollte der benötigte Kreditbetrag möglichst genau ermittelt werden. Das vereinfacht gleichzeitig auch die Kalkulation für die Rückzahlung, wobei die monatlichen Raten im besten Fall natürlich so gering wie möglich gehalten werden sollten. Um das gewährleisten zu können, sollten die Studenten natürlich auch bei der Berechnung der Kreditsumme möglichst „kleine Brötchen backen“ und nicht zu hoch ansetzen. Wurde dann ein möglicherweise interessantes Angebot gefunden, sollten die dafür geltenden Konditionen und Bedingungen natürlich genauestens unter die Lupe genommen werden – genau hier finden sich oftmals nämlich dicke Überraschungen.

Tipp: Bevor ein Studienkredit genutzt wird, sollten sich die Studenten immer genauestens mit dem Kreditbetrag, den Konditionen und den Rückzahlungen auseinandersetzen. Das spart im Nachhinein viel Stress und nicht selten eine ganze Menge Geld.

Gibt es Alternativen zum Studienkredit?

ausbildungskredit staatliche förderung bafögTrotz angenehmer Konditionen ist ein Studiendarlehen natürlich auch immer ein wenig mit einer Abhängigkeit verbunden. In vielen Fällen kann es sich daher als Vorteil herausstellen, wenn erst einmal an anderen Stellen nach einem möglichen Darlehen gefragt wird. Oftmals ist aber auch das gar nicht notwendig, da die Unterstützung auch aus dem eigenen Elternhaus gewährleistet werden kann. Gesetzlich sind die Eltern dazu verpflichtet, ihr Kind während der Erstausbildung oder dem Erststudium zu unterstützen. Zusätzlich wird bis zum 25. Geburtstag auch Kindergeld gezahlt, wodurch das Studium natürlich ebenfalls finanziert werden könnte. Sollten die Eltern hingegen ebenfalls keine Unterstützung aufbringen können, können natürlich auch andere Verwandte um Rat gefragt werden. Auf familiärer Eben ist die Rückzahlung meist noch etwas unkritischer anzusehen, als wenn der Studierende den Betrag einer Bank schuldig wäre.

Lohnenswert in gleich mehrfacher Hinsicht können zudem die Studentenjobs sein. Die meisten Studierenden gehen neben dem Studium noch einem Beruf nach, um zum Beispiel anfallende Studiengebühren bezahlen zu können. Das ist natürlich lobenswert und sollte ebenfalls immer in Betracht gezogen werden. Neben dem zusätzlichen Einkommen werden zudem auch Kontakte geknüpft, was gerade bei einem Studium in einer anderen Stadt enorm angenehm sein kann. Unbedingt zu empfehlen ist aber auch BAföG. Diese Unterstützung wurde einzig und allein für die Studenten ins Leben gerufen, so dass diese natürlich auch optimal auf die Bedürfnisse angepasst wurde. Bis zu 735 Euro können sich die Studenten so sichern, wobei diese Förderung in zwei unterschiedliche Teile aufgeteilt wird. Bei der einen Hälfte handelt es sich um eine staatliche Förderung, die andere Hälfte wird als zinsloses Darlehen vergeben.

Ein wirklich heißer Tipp als Alternative zum ausbildungskredit fördermittelStudienkredit sind zum Beispiel verschiedene Fördergelder und Förderprogramme. Mittlerweile werden dabei nicht mehr nur die Hochbegabten gefördert, sondern zum Beispiel auch Auslandsstudenten oder diejenigen, die sich ehrenamtlich ganz besonders engagiert haben. Zwar wird vermutlich nur ein kleiner Teil der Studenten hierfür in Frage kommen, dennoch können durch die Zuschüsse teilweise mehrere hundert Euro im Monat erhalten werden.

Tipp: Neben einem Studienkredit gibt es noch zahlreiche weitere Finanzierungsmöglichkeiten des Studiums. Die Eltern können helfen, aber auch BAföG, ein eigener Job oder Förderprogramme sind zu empfehlen.

Wo gibt es die besten Studienkredite?

Wo finde ich den besten Studienkredit? Mit dieser Frage haben sich vermutlich schon viele Studenten beschäftigt, zumal in den letzten Jahren auch die Auswahl noch einmal deutlich zugelegt hat. Damit sich alle Interessenten nicht mit einer stundenlangen Suche auseinandersetzen müssen, haben wir die interessantesten Studienkredite und ihre Anbieter nachfolgend einmal unter die Lupe genommen:

DKB Bildungsfonds

Der DKB Bildungsfonds bringt allen Studenten einen Kreditbetrag von bis zu 39.000 Euro. Ausgezahlt wird das Darlehen monatlich, wobei als maximale Rate 650 Euro monatlich erhalten werden können. Die maximale Laufzeit für die Auszahlung liegt bei der Anzahl der regulären Studiensemester, wobei noch zwei weitere Semester als „Puffer“ genutzt werden können. Insgesamt ein recht interessantes Angebot, welches zudem auch noch ohne ein intensives Auswahlverfahren vergeben wird. Qualifiziert sind stattdessen alle Studenten bis 30 Jahre, die einen Wohnsitz in Deutschland vorweisen können. Außerdem ist zu beachten, dass keine aktuellen Kreditverbindlichkeiten von mehr als 10.000 Euro vorliegen dürfen. Ist das nicht der Fall, steht der Auszahlung nichts mehr im Wege. Der effektive Jahreszins liegt bei diesem Angebot bei 6,49%. Interessant ist dabei aber, dass nach dem Abschluss des Studiums erst einmal eine Pause von einem Jahr genutzt werden kann, ehe dann die Rückzahlung auf bis zu 20 Jahre verteilt möglich ist.

Volksbank Raiffeisenbank Studienkredit

Der Studienkredit der Volksbank Raiffeisenbank wird immer individuell in der Filiale mit einem Mitarbeiter der Bank ausgehandelt. Es ist also nicht möglich, sich auf direktem Wege online einen Kredit zu verschaffen. Das ist aber durchaus zu verkraften, schließlich verfügt das Geldinstitut über ein breites Netz an Filialen in ganz Deutschland. Ausgezahlt wird das Studiendarlehen natürlich auch hier in monatlichen Raten, die zwischen 100 Euro und 650 Euro betragen können. Die Dauer der Förderung kann auf bis zu 14 Semester ausgereizt werden, wird aber immer in Abhängigkeit vom Alter des Antragsstellers ausgewiesen. Ausgezahlt wird dieser Studienkredit aber bis zu einem relativ hohen Alter, so dass selbst Studenten über 40 noch gute Chancen auf eine Unterstützung haben. Vergeben wird der Kredit nach unseren Erfahrungen leistungsunabhängig. Es müssen also keine bestimmten Noten erreicht werden, damit der Kreditbetrag auch im nächsten Monat noch sicher auf dem eigenen Konto landet. Angenehm: Nach dem Abschluss des Studiums kann eine Pause von 23 Monaten genutzt werden, in denen keine Rückzahlung der Kreditsumme gefordert wird.

KfW Studienkredit

Der KfW Studienkredit kann zur Förderung der Erst-, Zweit-, postgradualen Studien und Promotion genutzt werden. Gefördert werden bei diesem Kredit alle Personen, die zwischen 18 und 44 Jahre alt sind – unabhängig vom eigenen Einkommen. Maximal wird der Betrag für einen Zeitraum von 14 Semestern ausgezahlt. Der monatliche Höchstbetrag liegt bei 650 Euro, was einen maximalen Studienkredit von 54.600 Euro bedeutet. Die Raten können aber natürlich auch deutlich kleiner gewählt werden, so dass auch monatliche Auszahlungen ab 100 Euro erhältlich sind. Praktisch: Alle sechs Monate können die Konditionen des Darlehens den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Hinsichtlich der Rückzahlung setzt die KfW ebenfalls auf einen unkomplizierten Ablauf. Die Karenzphase, in der keine Tilgung geleistet werden muss, kann zwischen sechs und 23 Monaten betragen. Die Tilgungsphase selber kann auf bis zu 25 Jahre ausgereizt werden. Der effektive Jahreszins bei diesem Kredit liegt bei 4,02%.

Tipp: Die Studienkredite können bei unterschiedlichen Kreditgebern beantragt werden. Neben der KfW gehören dazu zum Beispiel auch die Volksbank Raiffeisenbank oder die DKB mit ihrem Bildungsfonds.

Unser Tipp: Hier gibt es den besten Studienkredit

ausbildungskredit kfw-studienkreditAktuell den attraktivsten Studienkredit bietet unserer Meinung nach die KfW. Die monatliche Auszahlung kann enorm flexibel festgelegt werden und ist mit einem möglichen Gesamt-Kreditbetrag von fast 55.000 Euro enorm hoch. Pluspunkte gibt es auch für die relativ günstigen Zinsen, die mit 4,02% deutlich besser sind als bei vielen Konkurrenten. Speziell für die etwas älteren Studenten dürfe zudem interessant sein, dass die Altersgrenze mit 44 Jahren ebenfalls sehr hoch liegt. Im Bezug auf die Rückzahlung präsentiert sich das Angebot zusätzlich noch einmal sehr stark. Bis zum 67. Geburtstag (maximal 25 Jahre) kann die Rückzahlung ausgedehnt werden. Unterm Strich also ein sehr flexibles und faires Angebot, welches sich jeder interessierte Student in jedem Fall einmal ganz genau ansehen sollte. Die wichtigsten Aspekte der Offerte haben wir hier zudem noch einmal übersichtlich aufgeführt:

  • Monatliche Auszahlung: 100 Euro bis 650 Euro
  • Maximaler Kreditbetrag: 54.600 Euro
  • Auszahlungslaufzeit: 14 Semester
  • Effektiver Jahreszins: 4,02% (wird halbjährlich angepasst)
  • Altersgrenze: 44 Jahre
  • Zeit für die Rückzahlung: Bis zum 67. Geburtstag (maximal 25 Jahre)

Fazit: Gute Unterstützung ist leicht zu bekommen

Auszubildende können sich während ihrer Ausbildung entspannt zurücklehnen und auch die finanziellen Nöte mit weniger Druck betrachten. Durch die Ausbildungskredite werden zum Beispiel Fort- und Weiterbildungen ermöglicht, die ansonsten aus eigener Tasche gezahlt werden müssten. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei zwar um reguläre Ratenkredite, dennoch können zum Beispiel bei der KfW auch bestimmte Förderungen für die Ausbildung in Anspruch genommen werden. Studenten trifft es übrigens ähnlich gut. Die sogenannten Studienkredite können wunderbar zur Deckung der Lebenshaltungskosten genutzt werden und sind natürlich deutlich entspannter, als ein zusätzlicher Job. Die Studenten haben sogar das große Glück, dass die speziellen Studierendenkredite in der Regel mit sehr fairen Konditionen ausgestattet sind. Die Rückzahlung kann ohne Probleme über mehrere Jahre ausgedehnt werden und auch die monatliche Auszahlung ist flexibel festzulegen. Generell ist also jedem Berufs- und Studieneinsteiger zu einem Kredit zu raten, auch wenn dafür unterschiedliche Aspekte beachtet werden sollten. Worauf es im Detail ankommt und was sonst noch alles wichtig ist, kann aber immer hier auf ausbildungskredit.info nachgelesen werden.